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Der Wert einer Immobilie wird im Laufe der Zeit durch verschiedenste Faktoren beeinflusst. Je nach Marktlage und in Abhängigkeit von Angebot und Nachfrage unterliegt der Preis Schwankungen wodurch sich der Wert verändert. 

Den Zeitwert einer Immobilie – also den Wert, den ein Haus, eine Wohnung oder ein Grundstück an einem Stichtag hat – bezeichnet man korrekterweise als Verkehrswert oder Marktwert. 

 

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Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung wird vom Finanzamt ausgestellt und dient als Nachweis dafür, dass eine Person keine, sich aus Steuerpflichten ergebenden, Schulden hat. Somit bestehen keine steuerlichen Bedenken gegen die Eintragung des neuen Eigentümers bzw. der neuen Eigentümerin ins Grundbuch. Mit der vom Finanzamt ausgestellten Unbedenklichkeitsbescheinigung kann der Notar dann den Grundbucheintrag veranlassen. 

 

Anders als bei einer Modernisierung können die Gründe für eine Sanierung in ernsthaften Mängeln der Immobilie liegen. Mit Hilfe der Sanierung werden diese tiefgreifenden Mängel behoben. Sie stellen also die ursprüngliche Qualität Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses wieder her.

Typische Beispiele für Sanierungsmaßnahmen sind die Beseitigung von Schimmel, das Trockenlegen von Kellern oder die Reparatur eines undichten Daches. Das heißt die Immobilie wird wieder wohnbar gemacht. 

Als Renovierung bezeichnet man Maßnahmen zur Instandhaltung von Bauwerken. Kleine Schönheitsfehler, die aufgrund von Abnutzung durch den gewöhnlichen Gebrauch entstanden sind, werden beseitigt und der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt.  

Untervermietung bedeutet, dass der/die Mieter*in einem/einer Dritten, die von ihm/ihr selbst gemietete Wohnung, ganz oder teilweise gegen Entgelt zum selbstständigen Gebrauch überlässt. 

Eine Untervermietung bedarf der Zustimmung des Vermieters oder der Vermieterin. Eine Untervermietung ohne eine Erlaubnis des Vermieters oder der Vermieterin begründet eine außerordentliche Kündigung. 

Der/Die Vermieter*in braucht einen Grund um die Vermietung zu untersagen, es sein denn, diese ist von vornherein im Vertrag ausgeschlossen.  

Wer ein größeres Vermögen – wie Bargeld, Immobilien oder Betriebsvermögen – ohne Gegenleistung geschenkt bekommt, muss dies in Deutschland innerhalb einer Frist von drei Monaten dem Finanzamt melden und Schenkungssteuer bezahlen.

Freibetrag und Höhe der Schenkungssteuer sind durch das Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz (ErbStG) fest geregelt. Sie hängen vom Wert und der Art des Vermögens, dem Verhältnis zum/zur Schenker*in und der Steuerklasse ab. 

Das Wegerecht bezeichnet das Recht, einen Weg über ein fremdes Grundstück nur zum Zwecke des Durchganges zu benutzen. Das heißt: Durch das Wegerecht darf ein/eine Grundstückseigentümer*in das Grundstück eines/einer anderen Grundstückseigentümers*in betreten, um zu seinem/ihrem eigenen Grundstück zu gelangen. Das Wegerecht kann im Grundbuch, im Baulastverzeichnis oder in Form eines privatrechtlichen Vertrags festgehalten werden. Weil die freie Nutzung eines Grundstücks mit eingetragenem Wegerecht eingeschränkt ist, wirkt es sich in der Regel eher wertmindernd auf die entsprechende Immobilie aus.

 

Das Wohnrecht bezeichnet die Befugnis, ein Gebäude oder ein Teil eines Gebäudes unter Ausschluss des/der eigentlichen Eigentümers*in als Wohnung zu benutzen.

Im Gesetzbuch ist eine genaue Definition des Verkehrswerts zu finden. In § 194 im Baugesetzbuch (BauGB) heißt es:  Der Verkehrswert (Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.“

Die Nettoanfangsrendite kann als statische Renditekennzahl für den Vergleich mit anderen Objekten herangezogen werden.

Für die Berechnung der Nettoanfangsrendite wird die Differenz aus Nettojahresmiete und den nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten ins Verhältnis zur Summe aus dem Bruttokaufpreis und den Erwerbsnebenkosten gesetzt.