fbpx

Im Interview mit unserem Geschäftsführer Wolfgang Rübben

Wolfgang ist einer der drei Geschäftsführer unserer Glück Auf Immobilien Unternehmensgruppe. Im Interview erzählt er, was er unter dem Thema Nachhaltigkeit versteht und wie wir Nachhaltigkeit im Unternehmen leben.

 

Wolfgang, wie sieht für Dich die Zukunft des Wohnens aus? 

Wolfgang Rübben: „Wohnen unterliegt, wie auch andere Grundbedürfnisse des Menschen, einer Vielzahl von Trends und Einflüssen. Auf der einen Seite zieht es einige Menschengruppen vom Land in die Stadt. Auf der anderen Seite treiben Lärm, Smog und hohe Preise andere Menschengruppen aus den Städten. Daher ist es schwierig zu sagen, wie das Wohnen in Zukunft wirklich aussehen wird. Ich bin mir aber sicher, dass weiterhin die effiziente Nutzung von Rohstoffen, eine intelligente Steuerung der Gebäude, nachhaltige Baustoffe und die Nutzung von regenerativer Energie Treiber sein werden, damit wir angenehmer wohnen und dazu noch umweltschonend! Wenn wir in diesem Kontext auch noch mutiger – Stichwort GreenBuiliding – und kreativer werden, sehen die neuen Gebäude nicht alle wie weiße Kubusbauten aus.“

 

Welche Rolle spielt dabei der Aspekt der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit?

Wolfgang Rübben: „Wir sind ein Unternehmen, dass sich mit der Sanierung von marodem Wohnraum beschäftigt. Diese Objekte können oftmals nur noch gerettet werden, indem man investiert. Als Unternehmer und aus der Verantwortung zu unseren Mitarbeitern und Familien sollte man darauf achten, dass das Investment auch zurückfliest. Es ist uns wichtig in diesen Gebäuden ein Mittelmaß zu finden, damit sowohl Mieter als auch Vermieter Gewinner sind.

Wie wichtig uns das Thema Ökologie ist, spiegelt sich in unserem Büro am besten wieder. Hier haben wir alles gemacht was möglich war. Besonders stolz sind wir darauf möglichst viele recyclfähige Materialien verwandt zu haben. Unser Teppich ist zu 100% recycelfähig und nahezu cO2 neutral. Unsere Ölheizung haben wir gegen Strom aus unserer PV Anlage getauscht, mit der wir auch unsere E-Autos laden.“

 

Nachhaltigkeit gehört zu den vier Hauptwerten von Glück Auf – was genau verstehst Du darunter?

Wolfgang Rübben: „Neben der ökologischen Nachhaltigkeit legen wir auch Wert auf langlebige Materialien, die am besten von nicht zu weit herkommen. Der Spruch meiner Großmutter „Lieber einmal teuer als zweimal günstig kaufen“ hat Gültigkeit. Wir sanieren alle Häuser so, als ob wir sie für uns selbst und unsere Kinder machen würden. Da wir einen Großteil der Immobilien in unser Netzwerk an engen Geschäftspartnern, Freunden und Familie verkaufen, können wir uns eine nicht-nachhaltige Vorgehensweise nicht erlauben und wollen dies auch nicht. Auch mit unseren Partnern in der Umsetzung pflegen wir die Nachhaltigkeit. Eine gute und langlebige Geschäftsbeziehung, die auch mal ein Gewitter aushält, ist uns sehr wichtig. Denn daraus entsteht Vertrauen! Mit manchen Firmen arbeiten wir seit der ersten Stunde; darauf sind wir stolz.“

 

Was kann unser Team zu einem nachhaltigen Unternehmen beitragen? 

Wolfgang Rübben: „Ich denke, dass wir einiges vorleben und Werte vermitteln, wie wir unsere Firma entwickeln und gestalten wollen. Neben einem positiven Ergebnis, möchten wir vor allem Freude haben mit Menschen, die ähnlich denken. Wir alle gemeinsam sollten mehr auf die Gemeinschaft achten und zusammen an unserer Vision arbeiten. Ich frage gerne: „Was würdest Du tun, wenn es Deine Entscheidung für Dein Leben, Deine Familie oder Dein eigenes Investment wäre?“ Wenn man diesen Gedanken mit dem Thema Nachhaltigkeit verbindet, kommt etwas Gutes dabei raus. Man sollte bei Entscheidungen nicht zu kurzfristig denken und schauen, dass die Ergebnisse nachhaltig sind.“ 

 

Hast Du ein Vorbild und wenn ja, wen? 

Wolfgang Rübben: „Ein richtiges Vorbild habe ich nicht. Es gibt viele Menschen, die mich in verschieden Situationen inspirieren. Was aber die meisten gemeinsam haben, ist, dass sie Optimisten sind und ihren Stil bewahren.“

Im Interview mit unserem Geschäftsführer Rainer Gunz

Rainer ist einer der drei Geschäftsführer unserer Glück Auf Immobilien Unternehmensgruppe. Im Interview berichtet er über seinen Entschluss der Unternehmensgründung und die Idee „Glück Auf Immobilien“.

 

Rainer, wann und wie reifte Dein Entschluss, ein eigenes Unternehmen auf die Beine zu stellen?

Rainer Gunz: „Ich stand früh auf den eigenen Beinen. In den Schulferien habe ich mir das erste Taschengeld verdient. Während des Zivis habe ich auch nebenher gejobbt. Das Studium lief dann parallel zur Ausbildung. Somit kann ich rückblickend sagen, dass ich schon immer sehr aktiv war. Ich hatte jedoch nie den klaren Plan ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Erst durch die konkrete Möglichkeit mit meinen Freunden etwas aufzubauen ist dieser Gedanke gereift, bevor wir dann gemeinsam losgelegt haben. Vielleicht hätte ich alleine auch nie den Schritt in die Selbstständigkeit unternommen. Auf meinem Weg gab es immer Freunde und Partner, die mich begleitet haben.“ 

 

Wie sind die Idee und das Konzept für die Glück Auf Immobilien Unternehmensgruppe entstanden?

Rainer Gunz:Wir waren alle drei bereits jeweils alleine in der Immobilienbranche tätig. Bei mir ist der Gedanke ursprünglich aus dem Aufbau einer Altersvorsorge entstanden, d.h. meine ersten Aktivitäten sind nebenberuflich gestartet. Nach den ersten Gehversuchen und dem besseren Verständnis der Immobilienthemen hat die Thematik dann allerdings immer mehr Raum eingenommen. Und dann gab es da plötzlich ein spannendes Projekt, welches nicht als Altersvorsorge passte und schnelleren Erfolg in Aussicht gestellt hat. Mir war klar, dass ich das Thema nicht alleine angehe. Daher habe ich zu diesem Zeitpunkt meine Freunde Sven und Wolfgang kontaktiert und wir haben gemeinsam losgelegt. Die Vorbereitungszeit vor dem ersten gemeinsamen Hauskauf waren keine 48 Stunden mit vielleicht max. 60 Minuten intensivem Austausch zum ersten gemeinsamen Projekt. Das war der Grundstein der Glück Auf Gruppe. Heute sind wir über 50 Mitarbeiter am Standort Essen-Kettwig.“

 

Worauf bist Du im Rückblick besonders stolz, was waren Deine, Eure, unsere größten Erfolge?

Rainer Gunz: „Ich bin besonders stolz darauf, dass wir es als Team soweit geschafft haben. Viele Stimmen haben natürlich davon abgeraten mit Freunden und Familienmitgliedern gemeinsam zu arbeiten. Ich denke wir haben gezeigt, dass es auch erfolgreich klappen kann. Dahinter steckt allerdings auch harte Arbeit, jede Menge Gespräche und hitzige Diskussionen. Wir sind sowohl im Führungsteam, als auch in der Glück Auf Familie, d.h. im gesamten Team sehr unterschiedlich, d.h. jeder hat seine eigene Art und seine eigenen Kompetenzen. Das ist eine große Chance, macht den Umgang miteinander aber auch anspruchsvoll. Im Führungsteam sprechen wir immer von einer wirklich guten „Streitkultur“. Wir können uns heftig streiten, wenn wir eine Entscheidung treffen müssen, zu welcher es unterschiedliche Meinungen gibt. Gleichzeitig weiß aber auch das gesamte Team, dass „zwischen uns kein Blatt passt“, d.h. wir stehen geschlossen zu unseren Entscheidungen und die wirklich enge Freundschaft übersteht jede hitzige Diskussion einer Sachfrage.“

 

Wie wichtig waren „richtige Kontakte“ bzw. ein großes Netzwerk an Kontakten für den Start?

Rainer Gunz: „Ich bin in Essen geboren, hier zur Schule gegangen und auch während meiner Ausbildung und der Studienzeit hiergeblieben. Daher habe ich in Essen ein gutes Netzwerk und mir macht es große Freude dieses zu pflegen. Dazu kommt eine große Familie, die glücklicherweise auch in Essen lebt. Also kann man sagen, dass Essen schon meine Basis ist und ich hier auf viele Kontakte zurückgreifen kann. Meine berufliche Laufbahn ist jedoch von ganz unterschiedlichen Schwerpunkten geprägt, so dass einige Kontakte so branchenspezifisch sind, dass es in meiner aktuellen Aufgabe keine Anknüpfungspunkte gibt. Nach der Ausbildung habe ich viele Jahre mit großer Begeisterung im IT-Umfeld gearbeitet und jetzt bin ich seit über 10 Jahren in der Immobilienbranche tätig. Hier zählen ganz andere Kontakte als bspw. meine Kontakte aus der IT-Welt. Das Netzwerk musste ich mir immer selbst aufbauen und pflegen. Heute bin ich froh, ein Teil von ganz unterschiedlichen Netzwerken zu sein, in welchen ich privat, beruflich oder gesellschaftlich etwas bewegen kann.“ 

 

Hast Du ein Vorbild und wenn ja, wen?

Rainer Gunz: „Ich persönlich habe nicht „dieses eine“ Vorbild. Bei mir wechseln die Vorbilder und sind abhängig von meiner jeweiligen Zielsetzung. Mal ist es eine bekannte Persönlichkeit aus der Wirtschaft, mal ein Sportler, mal jemand aus dem Bekanntenkreis und manchmal auch jemand ohne Termine und Verantwortung.“

Mitte März 2020 haben wir mit dem Umbau unseres Glück Auf Büros in Essen-Kettwig begonnen. Nach sieben Monaten konnten wir im Oktober 2020 die Umbaumaßnahmen beenden und unser Team in den neuen Räumlichkeiten willkommen heißen.   Der Umbau war ein erfolgreiches Glück Auf Immobilienprojekt am eigenen Leibe. Dabei war uns die moderne und nachhaltige Gestaltung […]